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Tipps für die perfekte Sonnenuntergangstour

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Lesedauer: ca. 3 Minuten

Sonnenuntergang am Gipfel

- Was gilt zu beachten?!

Mindestens ein Mal im Leben sollte jeder Mensch einen Sonnenuntergang oder -aufgang auf einem Gipfel erlebt haben. Der/die ein oder andere LeserIn wird sicherlich wissen, wieso ich dieser Meinung bin. 

Vielleicht gehört dies ja schon zu deinem täglich Brot, dann wird dir vieles bereits bekannt sein. Falls du aber schon immer den Sonnenuntergang auf einem Gipfel beobachten wolltest, aber noch unschlüssig bist, findest du hier die wichtigsten Tipps.

 

 

Hier also meine Tipps, um sicher auf den Gipfel und besonders im Dunkeln runter ins Tal zu kommen. 

 

1. Routenplanung

 

Das A und O einer Bergtour ist die Routenplanung. Besonders bei einer Sonnenuntergangstour sollte man keine Experimente wagen, sondern eine Tour wählen, die man schon bei Tageslicht gegangen ist. Verirrt man sich abends, hat man das Problem, dass es nur dunkler wird. Daher sollte man den Gipfel schon einmal bestiegen haben.

 

Pro Tipp 1: Eine Route mit einer der diversen Outdoor Apps planen und zum navigieren verwenden. (outdooractive.com, bergfex etc.)

 

Pro Tipp 2: Die wichtigen Gabelungen und topografischen Auffälligkeiten merken, falls dem Smartphone der Saft ausgeht.

 

2. Wetterbericht

 

Damit man nicht von Mutter Natur überrascht wird, ist es essentiell vorher noch den Wetterbericht zu checken. Nicht nur, weil es gefährlich werden kann, sondern auch da der Sonnenuntergang von der Wetterlage abhängt. 

Bei Regen und bedecktem Himmel wird man auch von der Sonne (das eigentliche Highlight) nicht viel sehen. 

Also; wolkenloser, bis leicht bewölkter Himmel eignen sich am besten.

 

Pro Tipp: Vor und nach einem Regenwetter ist der Sonnenauf/-untergang am schönsten.

 

3. Kleidung

 

"Im Sommer ist es eh so warm!" Sicher, tagsüber bei Sonnenschein kann man mit kurzer Hose und einem T-Shirt auf den Berg gehen. Verschwindet die Sonne am Horizont sieht das schon ganz anders aus. Auch im Hochsommer sind in den Bergen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt üblich. 

Mütze, lange Kleidung, Handschuhe und eine dicke Jacke sind Pflicht!

 

Pro Tipp: Ein warmer Tee in einer Thermoskanne ist Gold wert.

 

4. Ausrüstung

 

Neben der normalen Wanderausrüstung, darf eine Stirnlampe nicht fehlen. Einerseits steigt die Unfallgefahr im Dunkeln drastisch, andererseits verirrt man sich nachts leicht. Daher immer eine Stirnlampe einpacken und auch verwenden. Akku laden nicht vergessen.

 

Pro Tipp: Ein Sitzkissen, um entspannt den Sonnenuntergang zu genießen, ist eine Überlegung wert.

 

5. Der Müll muss mit ins Tal!

 

Es ist traurig, dass ich dies überhaupt erwähnen muss, aber jeder und jede muss seinen Müll wieder mit nach Hause nehmen und dort entsorgen. Der Umwelt zu Liebe!

 

Pro Tipp: Einen kleinen Müllsack mitnehmen und bei jeder Tour den Müll, den man findet, mitnehmen. 

 

6. Erste Hilfe Kit

 

Ein Erste- Hilfe Kit darf in keinem Wanderrucksack fehlen. In diesem Fall lieber dabei haben und nicht benötigen, als eines brauchen und es liegt zu Hause im Schrank.

Den Gipfel erreicht zu haben, ist erst die halbe Tour, und der Abstieg im Dunkeln ist doch riskanter als tagsüber.

 

 

Keine Sorge, ich habe auch ein paar tolle Touren, die sich besonders gut eignen, auf Lager. Also entweder mich anschreiben oder mit ein bisschen Geduld auf die nächsten Blogbeiträge warten - es lohnt sich. :-)

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